Unsere Geschichte

Von 1921 bis heute

Die Anfänge

Die Kolpingsfamilie Haste / Dodesheide entstand 1921, bereits ein Jahr vor Gründung eines eigenen Seelsorgebezirkes Haste in dem jetzigen Stadtteil. Nach langen Überlegungen war in der Versammlung des damals bestehenden Jugendvereins am 8. September 1921 endgültig eine Trennung so beschlossen worden, dass die Jugendlichen vom 14. bis 17. Lebensjahr dem Jugendverein angehören, die über 17 Jahre alten Mitglieder einem nach dem Programm von Adolph Kolping zu gründenden Gesellenverein beitreten. Von Anfang an konnten nicht nur gelernte Handwerker, sondern auch junge Leute jeden Berufes Mitglied werden. Am 12. September 1921 schlossen sich dann 33 junge Männer zusammen zum Kath. Gesellenverein Haste. Im Januar 1922 zählten schon 50 Mitglieder zum Verein. Vereinsgründer und erster Präses war der damalige Kaplan Gerhard Richter.

 

Schwere Zeiten

Im Laufe der Jahrzehnte erlebte der Verein Höhen und Tiefen. Schwierig war insbesondere die Zeit des Nationalsozialismus. 1933 wurden die Gesellenvereine in Kolpingsfamilien umbenannt. In den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg führte die Kolpingsfamilie Theaterveranstaltungen durch, die sehr gut besucht waren. Seit den 60er Jahren können auch Jugendliche der Jungkolpinggruppe sowie Mädchen und Frauen beitreten.

 

Unsere Kolpingsfamilie heute

Heute zählen zu unserer Kolpingsfamilie etwa 200 Mitglieder, die überwiegend aus den katholischen Kirchengemeinden Christus König, Heilig Geist und St. Franziskus kommen. Die Kolpingsfamilie feierte im Jahr 1996 ihr 75-jähriges Jubiläum. Nachdem im Jahre 1996 zwei Familienkreise gegründet wurden, gibt es seit 2005 wieder eine Kolpingjugend.

Das Programm des Vereins beinhaltet in der Regel zwei Angebote pro Monat. Dazu gehören neben vielfältigen sozialen Tätigkeiten Bildungsangebote, religiöse Veranstaltungen, Besichtigungen, Geselligkeiten, Reisen und Ausflüge. Auch in den Kirchengemeinden ist die Kolpingsfamilie aktiv. So wurde zum 25-jährigen Weihetag der St. Franziskus Kirche der erforderliche Glockenstuhl in Eigenleistung durch die Kolpingsfamilie hergestellt. Mehrere Jahre übernahm die Kolpingsfamilie die Ausbildungskosten für Neupriester in der 3. Welt. Gemeinsam mit den Kolpingsfamilien Pye und Eversburq war die Kolpingsfamilie Ausrichter der Diözesanversammlung 2006. Im Oktober 2007 unternahm die Kolpingsfamilie Haste / Dodesheide mit ca. 100 Teilnehmenden eine bewegend schöne Romreise. Im April 2008 reiste sie für einen Tag nach Köln und besuchte dort u.a. das Grab Adolf Kolpings. 

Kolpingsfamilie Haste / Dodesheide
Fahrt nach Olpe im Februar 2006 © Kolpingsfamilie Haste / Dodesheide